betriebsdesk

Ratgeber · Aufträge

Laufkarten drucken: Barcode und die passende Etikette.

Eine Laufkarte ist nur so gut wie das Etikett, das am Teil hängt – verschmiert, abgerissen oder unleserlich nützt der beste Code nichts. Dieser Ratgeber zeigt, worauf es beim Etikett ankommt und welcher Drucker zum eigenen Betrieb passt.

Warum Barcode für Laufkarten reicht

Ein Barcode (Code 128) speichert wenig Information – meist nur eine Nummer oder einen Code, mit dem das System die zugehörigen Daten nachschlägt. Genau das braucht eine Laufkarte: einen eindeutigen Verweis, der beim Scan die richtige Ansicht öffnet.

Der Barcode ist robust, schnell zu scannen und auf kleinem Etikett gut lesbar, auch wenn das Etikett verschmutzt oder leicht beschädigt ist. Gescannt wird mit der Smartphone-Kamera oder einem klassischen Barcode-Handscanner – beides funktioniert ohne Zusatzgerät am Arbeitsplatz.

Was auf jedes Laufkarten-Etikett gehört

  • Ein eindeutiger Barcode pro Arbeitsschritt, nicht nur einer für die ganze Laufkarte – nur so lässt sich jeder Schritt einzeln erfassen.
  • Auftragsnummer und Teilebezeichnung gut lesbar, auch ohne Scan.
  • Bei rauen Bedingungen (Öl, Späne, Hitze): robustes Etikettenmaterial statt einfachem Papier.
  • In betriebsdesk lässt sich der Barcode direkt aus dem Auftrag heraus drucken, ohne separates Tool.

Etikettendrucker oder normaler Drucker?

Ein normaler Tintenstrahl- oder Laserdrucker reicht für den Einstieg: Etiketten auf A4-Bogen drucken, ausschneiden oder als Aufkleberbogen verwenden. Das funktioniert für kleine Stückzahlen und gelegentliche Aufträge gut, ist aber langsam, wenn täglich mehrere Laufkarten anfallen.

Ein Etikettendrucker (Thermo- oder Thermotransferdrucker) druckt einzelne, selbstklebende Etiketten in der passenden Größe, deutlich schneller und ohne Schneiden. Thermotransfer-Etiketten sind zusätzlich wisch- und kratzfest – relevant, wenn die Laufkarte mehrere Tage durch Werkstatt oder Produktion wandert. Ab etwa zehn bis zwanzig Laufkarten pro Tag rechnet sich die Anschaffung meist schnell.

Praxistipps für lesbare Laufkarten

  • Etikettengröße so wählen, dass der Code auch nach mehreren Wochen Lagerung oder Transport noch scanbar bleibt.
  • Bei Arbeit mit Öl, Kühlschmierstoff oder Staub: laminierte oder beschichtete Etiketten verwenden.
  • Schriftgröße für Auftragsnummer und Teilebezeichnung groß genug wählen – auch ohne Scan muss die Karte lesbar sein.
  • Pro Arbeitsschritt einen eigenen Code drucken, statt nur einen Code für die ganze Laufkarte – nur so lässt sich jeder Schritt einzeln erfassen.

Häufige Fragen

Brauche ich für den Barcode einen Spezialscanner?+

Nein, jede aktuelle Smartphone-Kamera kann den Barcode lesen. Klassische Barcode-Handscanner funktionieren ebenso.

Welches Etikettenformat ist für Laufkarten üblich?+

Gängig sind Etiketten zwischen 40x30 mm und 100x60 mm, je nachdem wie viele Arbeitsschritt-Codes und wie viel Text auf der Karte stehen müssen.

Kann ich Laufkarten direkt aus der Software drucken?+

Ja. In betriebsdesk lassen sich Etiketten pro Laufkarte direkt aus dem Auftrag drucken, der Barcode ist immer dabei.

Was passiert, wenn ein Etikett unleserlich wird?+

Die Laufkarte lässt sich über ihre eindeutige ID erneut ausdrucken. Wichtig ist, dass die ID nicht neu vergeben, sondern die bestehende Laufkarte erneut etikettiert wird, damit der bisherige Verlauf erhalten bleibt.

Ihren Betrieb digitalisieren?

14 Tage kostenlos · keine Zahlungsdaten erforderlich · monatlich kündbar · jährliche oder monatliche Abrechnung

14 Tage kostenlos testen