Warum Kundendaten in Fertigungsbetrieben oft verstreut sind
In kleinen und mittleren Produktionsbetrieben wächst die Kundenverwaltung selten geplant. Am Anfang reicht eine Excel-Tabelle mit Name, Telefonnummer und Adresse. Mit der Zeit kommen Notizen zu Sonderkonditionen dazu, ein zweites Tabellenblatt für Stammkunden, vielleicht ein Ordner mit unterschriebenen Auftragsbestätigungen.
Das Problem zeigt sich meist erst, wenn jemand fehlt: Ist der Meister im Urlaub, weiß niemand, welche Lieferadresse Kunde X für Sonderlieferungen nutzt oder dass mit Kunde Y eine mündliche Absprache zu Zahlungszielen besteht. Die Daten existieren – aber nur an einer Stelle, in einem Kopf oder einer lokalen Datei.
